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Seemannsgarn

Klookschieter-Wissen

Geschichten & Erzählungen

Der Shanty-Chor, auch als Seemanns-Chor bekannt, hat seine Wurzeln in der maritimen Tradition der Arbeitssongs auf Schiffen. Shantys wurden im 19. Jahrhundert von Seeleuten gesungen, um den Arbeitsrhythmus zu koordinieren und die monotone Arbeit an Bord angenehmer zu gestalten.

Die Geschichte des Shanty-Chors lässt sich bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen, als die Handelsschifffahrt eine wichtige Rolle im internationalen Handel spielte. Die Seeleute mussten schwere Aufgaben wie das Setzen und Einholen des Segels, das Anheben von Ankerketten und das Drehen der Winde bewältigen. Dabei waren Koordination und Kraft erforderlich, um diese Aufgaben effizient auszuführen.

Um den Arbeitsrhythmus zu synchronisieren, begannen die Seeleute, Lieder zu singen. Diese Lieder wurden Shantys genannt und hatten oft einen einprägsamen Refrain, den der Chor sang, während die Männer gemeinsam an den Tauen zogen oder die Winden drehten. Die Shantys hatten unterschiedliche Rhythmen und Geschwindigkeiten, je nach Art der Arbeit, die angepasst wurde.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich verschiedene Arten von Shantys. Es gab Arbeits-Shantys, die beim Ziehen und Heben gesungen wurden, sowie Hauling-Shantys, die beim Anheben von Lasten verwendet wurden. Es gab auch Pumpen-Shantys, die beim Entfernen von Wasser aus dem Schiffsrumpf gesungen wurden, und viele andere Arten von Shantys für verschiedene Aufgaben an Bord.

Mit dem Aufkommen von Dampfschiffen und der zunehmenden Mechanisierung der Schifffahrt verlor der Shanty allmählich seine praktische Bedeutung. Dennoch blieb das Interesse an den Liedern und ihrer Seemannstradition erhalten. In den 1950er Jahren begannen verschiedene Seemanns-Chöre, insbesondere in Deutschland, Shantys aufzuführen und zu popularisieren.

Heutzutage gibt es in vielen Ländern Shanty-Chöre und regelmäßige Shanty-Festivals, bei denen die maritime Tradition gepflegt und gefeiert wird. Der Shanty-Chor hat sich aus einer rein praktischen Arbeitsform zu einer Form des kulturellen Ausdrucks entwickelt, der die Faszination für die Seefahrt und das Leben auf See widerspiegelt.

Kielschwein

Das Kielschwein ist ein technischer Begriff aus dem Schiffbau. Auf Kiel und Spanten gelegter hölzerner Längsbalken zur Verstärkung und dem Zusammenhalt von Kiel und Bodenkonstruktion, auch Binnenkiel genannt.

Das Akkordeon ist das Instrument des Jahres 2026

Das Akkordeon ist das Instrument des Jahres 2026 in Deutschland, eine Entscheidung der Landesmusikräte, um die musikalische Vielfalt dieses „tragbaren Orchesters“ zu feiern, das von Tango über Volksmusik bis hin zu Rock in vielen Genres zu Hause ist. 

Hintergrund zur Wahl:

  • Entscheidungsträger: Die Landesmusikräte der Bundesländer haben das Akkordeon für 2026 ausgewählt.
  • Vielfalt im Fokus: Das Projekt soll die verschiedenen Facetten des Instruments beleuchten, das von traditioneller Volksmusik über Musette bis hin zu moderner Popmusik eingesetzt wird.
  • „Tragbares Orchester“:

Das Akkordeon wird als ein vielseitiges Instrument gewürdigt, das ganze Akkorde mit seinen Schwingzungen erzeugt und so Solo- wie Ensembleklänge ermöglicht

Warum das Akkordeon?
Es ist ein „Klangchamäleon“, das weltweit in vielen Musiktraditionen präsent ist und oft unterschätzt wird, obwohl es in der Lage ist, Melodie und Harmonie gleichzeitig zu erzeugen und so eine beeindruckende Bandbreite an musikalischen Ausdrucksformen bietet. 

 

Erfunden hat es ein Österreicher:

Im Jahr 1829 hat der österreichische Instrumentenbauer Cyrill Demian ein erstes Modell patentieren lassen und es dauerte nicht lang, da etablierte sich dieses Multitasking Wunder in Musikkulturen rund um den Globus. Mit jeder Bewegung seines Balgs atmet es Musik. Mal entfaltet es die Klangfülle eines ganzen Orchesters, mal berührt es mit der feinen Melodie eines alten Chansons.

 

Das Akkordeon ist einfach nicht aus dem Klangbild eine Shantychores wegzudenken und hat einen großen Erkennungswert.

Auch unser Shantychor kann mit zwei ganz tollen Akkordeonspielern glänzen.

Das ist einmal unser musikalische Leiter Gerry . Er ist 22 Jahre alt und schon seit 12 Jahren bei uns im Chor. Sowie unser jüngstes Chormitglied, Noah. Er ist gerade mal 16 Jahre alt und der Enkel von unserem Eventkoordinator.

Beide haben großen Spaß an diesem vielseitigen Instrument, wie sie das auch hin und wieder mit klang- und kraftvollen Einlagen , wie „Bella Ciao“ oder „Fluch der Karibik“, unter Beweis stellen.

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